Das in Amalgamfüllungen vorhandene Quecksilber kann sich, wenn auch in Spuren, lösen und wird in den Organismus als organisch gebundenes Quecksilber aufgenommen.
Folgende Tatsachen muss man als wissenschaftlich erhärtet zur Kenntnis
nehmen:
- der Quecksilbergehalt im Gewebe korreliert mit der Anzahl der Füllungen
- aus den speichelumspülten Amalgamfüllungen lösen sich Korrosionsprodukte, welche Quecksilber enthalten. Je saurer der Speichel ist, desto stärker ist dieser Effekt. Befinden sich verschiedene Metalle (z.B. Gold und Amalgam) im Mund, so wird die Korrosion durch galvanische Ströme verstärkt und die Freisetzung von Metallen (Quecksilber, Silber, Zinn, Zink) wird begünstigt.
- Bei mechanischer Kaubelastung wird ebenfalls Material aus den Füllungen herausgelöst und mit der Nahrung im Verdauungstrakt aufgenommen.
- Aufgenommenes Quecksilber wird vor allem im Zentralnervensystem, Niere und Leber abgelagert. Eine Ausscheidung dauert sehr, sehr lange und ist aus dem Gehirn auch sehr schwierig.
- Schwermetalle beeinflussen die Zellen des Immunsystems und hemmen dieses.
- Säuglinge können bereits bei der Geburt quecksilberbelastet sein und diese korreliert mit der Anzahl der Amalgamfüllungen der Mutter.
- Quecksilber hat eine große Affinität zu schwefelhaltigen Aminosäuren und blockiert dadurch wichtige Enzyme.
- Quecksilber lagert sich gerne an Membranstrukturen, wie Zellwänden, ab und hemmt dadurch die Ernährung und Entgiftung der Zelle.
- Schwermetalle, zu denen auch Quecksilber zählt, lagern sich gerne im Grundsystem ab und verschlacken es. Das Grundsystem nach Pischinger ist ein allumfassendes Bindegewebe zwischen allen Zellen und Organen über welches die Ernährung und Entgiftung jeder dieser Zelle erfolgt.
- Das Legen von Amalgamfüllungen ist bei Schwangeren und Kindern (Milchzähne) verboten.
Seit den 80er Jahren sind wir Zahnärzte gesetzlich verpflichtet,
Amalgamabscheider einzubauen um sämtliche Quecksilberreste aus dem
Abwasser zu entfernen, weil Quecksilber die Bakterienkulturen in den
Kläranlagen schädigt, sich im Klärschlamm sammelt und dieser dann nicht
mehr als Dünger verwendet werden kann.
Alle Reste in den Filtern vor dem Amalgamabscheider, also alles, was aus
den Zähnen herausgebohrt wird (Amalgam), müssen als Sondermüll entsorgt
werden!
Ich bin der Meinung, dass Sondermüll in den Zähnen meiner Patienten
nichts zu suchen hat und lehne aus gesundheitlichen Gründen die Verwendung
von Amalgam strikt ab!!!
Symptome chronischer Quecksilbervergiftung
Erfahrungsgemäß sind die Symptome einer chronischen Quecksilberbelastung sehr unterschiedlich, individuell verschieden und hängen stark von der Konstitution des Betroffenen ab. In jungen Jahren sind die meisten Menschen noch regulationsfähig und gleichen Belastungen aus. Mit den Jahren summieren sich negative Einflüsse, das Grundsystem verschlackt, die Entgiftung funktioniert nicht mehr so gut wie früher und Symptome einer chronischen Belastung treten auf.
Symptome:
- chronische Müdigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Nierenerkrankungen
- Infektionsanfälligkeit
- Migräne
- Gelenkbeschwerden
- Hautprobleme
- Hormonelle Störungen
- Zahnfleischbluten
Amalgamentfernung
Die Gefahr der Quecksilberaufnahme in den Organismus ist nicht nur beim
Legen einer Amalgamfüllung vorhanden sondern beim Entfernen einer Füllung
am Größten.
Beim Herausbohren von Amalgam entstehen Hg-Dämpfe, die vom Patienten aber
auch vom Zahnarzt und den Assistentinnen eingeatmet werden. Um dies zu
minimieren ist eine gute Kühlung und exakte Absaugtechnik besonders
wichtig.
Bei Patienten, wo eine Amalgamsanierung mit Ausleitung von
Schwermetallen vorgesehen ist, muss die Entfernung von Füllungen in
zeitlichen Abständen erfolgen und eine entsprechende individuelle
Begleittherapie mit orthomolekularen Substanzen (Vitamine,
Spurenelemente), Algen, bzw. auch Homöopathika eingesetzt werden.
Amalgamalternativen
- Keramikinlays
- Goldinlays
- Kunststofffüllungen
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