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Amalgam

Amalgam

Amalgamfüllung
Amalgam ist chemisch gesehen eine Legierung zwischen feinen gefeilten Metallspänen (60% Silber, Zinn, Kupfer, Zink und anderen Metallen in Spuren) und Quecksilber. Durch das Vermischen des Pulvers mit dem flüssigen Quecksilber entsteht eine plastische Knetmasse, die man in die für die Füllung vorpräparierten Zähne einstopfen kann. Tatsache ist aber, dass Quecksilber in Dampfform für jeden lebenden Organismus höchst toxisch ist.
Das in Amalgamfüllungen vorhandene Quecksilber kann sich, wenn auch in Spuren, lösen und wird in den Organismus als organisch gebundenes Quecksilber aufgenommen.


Folgende Tatsachen muss man als wissenschaftlich erhärtet zur Kenntnis nehmen:

  • der Quecksilbergehalt im Gewebe korreliert mit der Anzahl der Füllungen
  • aus den speichelumspülten Amalgamfüllungen lösen sich Korrosionsprodukte, welche Quecksilber enthalten. Je saurer der Speichel ist, desto stärker ist dieser Effekt. Befinden sich verschiedene Metalle (z.B. Gold und Amalgam) im Mund, so wird die Korrosion durch galvanische Ströme verstärkt und die Freisetzung von Metallen (Quecksilber, Silber, Zinn, Zink) wird begünstigt.
  • Bei mechanischer Kaubelastung wird ebenfalls Material aus den Füllungen herausgelöst und mit der Nahrung im Verdauungstrakt aufgenommen.
  • Aufgenommenes Quecksilber wird vor allem im Zentralnervensystem, Niere und Leber abgelagert. Eine Ausscheidung dauert sehr, sehr lange und ist aus dem Gehirn auch sehr schwierig.
  • Schwermetalle beeinflussen die Zellen des Immunsystems und hemmen dieses.
  • Säuglinge können bereits bei der Geburt quecksilberbelastet sein und diese korreliert mit der Anzahl der Amalgamfüllungen der Mutter.
  • Quecksilber hat eine große Affinität zu schwefelhaltigen Aminosäuren und blockiert dadurch wichtige Enzyme.
  • Quecksilber lagert sich gerne an Membranstrukturen, wie Zellwänden, ab und hemmt dadurch die Ernährung und Entgiftung der Zelle.
  • Schwermetalle, zu denen auch Quecksilber zählt, lagern sich gerne im Grundsystem ab und verschlacken es. Das Grundsystem nach Pischinger ist ein allumfassendes Bindegewebe zwischen allen Zellen und Organen über welches die Ernährung und Entgiftung jeder dieser Zelle erfolgt.
  • Das Legen von Amalgamfüllungen ist bei Schwangeren und Kindern (Milchzähne) verboten.

Seit den 80er Jahren sind wir Zahnärzte gesetzlich verpflichtet, Amalgamabscheider einzubauen um sämtliche Quecksilberreste aus dem Abwasser zu entfernen, weil Quecksilber die Bakterienkulturen in den Kläranlagen schädigt, sich im Klärschlamm sammelt und dieser dann nicht mehr als Dünger verwendet werden kann.
Alle Reste in den Filtern vor dem Amalgamabscheider, also alles, was aus den Zähnen herausgebohrt wird (Amalgam), müssen als Sondermüll entsorgt werden!

Ich bin der Meinung, dass Sondermüll in den Zähnen meiner Patienten nichts zu suchen hat und lehne aus gesundheitlichen Gründen die Verwendung von Amalgam strikt ab!!!

Symptome chronischer Quecksilbervergiftung

Erfahrungsgemäß sind die Symptome einer chronischen Quecksilberbelastung sehr unterschiedlich, individuell verschieden und hängen stark von der Konstitution des Betroffenen ab. In jungen Jahren sind die meisten Menschen noch regulationsfähig und gleichen Belastungen aus. Mit den Jahren summieren sich negative Einflüsse, das Grundsystem verschlackt, die Entgiftung funktioniert nicht mehr so gut wie früher und Symptome einer chronischen Belastung treten auf.

Symptome:

  • chronische Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Nierenerkrankungen
  • Infektionsanfälligkeit
  • Migräne
  • Gelenkbeschwerden
  • Hautprobleme
  • Hormonelle Störungen
  • Zahnfleischbluten

Amalgamentfernung

Die Gefahr der Quecksilberaufnahme in den Organismus ist nicht nur beim Legen einer Amalgamfüllung vorhanden sondern beim Entfernen einer Füllung am Größten.
Beim Herausbohren von Amalgam entstehen Hg-Dämpfe, die vom Patienten aber auch vom Zahnarzt und den Assistentinnen eingeatmet werden. Um dies zu minimieren ist eine gute Kühlung und exakte Absaugtechnik besonders wichtig.

Bei Patienten, wo eine Amalgamsanierung mit Ausleitung von Schwermetallen vorgesehen ist, muss die Entfernung von Füllungen in zeitlichen Abständen erfolgen und eine entsprechende individuelle Begleittherapie mit orthomolekularen Substanzen (Vitamine, Spurenelemente), Algen, bzw. auch Homöopathika eingesetzt werden.

Amalgamalternativen

  • Keramikinlays
  • Goldinlays
  • Kunststofffüllungen


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